Nach Veto gegen Investor: Thema für Watzke beendet


            Nach Veto gegen Investor: Thema für Watzke beendet

Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke reagiert enttäuscht. Er hatte mit einem anderen Ergebnis gerechnet Foto: picture alliance/ GES

Von B.Z./dpa

Für DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke ist ein möglicher Einstieg eines Investors nach dem Votum am Mittwoch vom Tisch.

„Manchmal ist das Leben auch einfach. Das ist Demokratie. Es gab eine klare Mehrheit, aber nicht die, die wir haben wollten. Von daher ist ab heute das Thema beendet“, sagte Watzke auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Elf Nein-Stimmen, fünf Enthaltungen

Zuvor hatte ein entsprechender Antrag bei der mit Spannung erwarteten außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch in Frankfurt am Main nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit unter den 36 Erst- und Zweitligisten erhalten. Es gab elf Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen, wie Watzke mitteilte.


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Auch Union-Präsident Dirk Zingler dürfte enttäuscht über das Ergebnis sein Foto: City Press

„Wir hätten also 24 Clubs haben wollen. Das sind vier zu wenig gewesen“, ergänzte der BVB-Chef. Auch Unions Präsident Dirk Zingler hatte sich für einen Investoren-Einstieg ausgesprochen.

Insider – DFL verfehlt Zweidrittel-Mehrheit für Investor

Watzke konnte das Abstimmungsverhalten nicht verstehen und sagte: „Wer sich in so einer zentralen Frage enthält, da kann ich mich ein bisschen wundern, aber das kann ja jeder machen, wie er will.“

Der DFL-Plan sah vor, dass die nationalen und internationalen Medienrechte in eine Tochtergesellschaft namens DFL MediaCo GmbH & Co. KGaA ausgelagert werden sollten.

Ein möglicher Investor sollte dann 12,5 Prozent für eine Laufzeit von 20 Jahren an dem neuen Unternehmen erwerben. Die DFL hatte sich von dem Deal frisches Kapital in Höhe von rund zwei Milliarden Euro versprochen. 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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