Selenskyj erzählt bösen Kriegswitz über Russen-Armee


            Selenskyj erzählt bösen Kriegswitz über Russen-Armee

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Archivfoto) Foto: dpa

Von Filipp Piatov

Der Krieg konnte ihm den Humor nicht nehmen!

Seit Russlands Überfall auf die Ukraine spricht Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) täglich zu seinem Volk. Mit ernster Miene verkündet er Siege, warnt vor russischen Angriffen und erklärt seinen Bürgern die militärisch-politische Lage.

Von Scherzen und Späßen wollte der frühere Star-Komiker nichts wissen. Im BILD-Interview nach seinem Lieblingswitz über Kreml-Diktator Wladimir Putin (70) gefragt, lachte Selenskyj zwar herzlich, behielt den Witz aber für sich.

Nun hat Selenskyj, der vor seiner Präsidentschaft zu den populärsten Comedians der Ukraine gehörte, wieder seinen Humor ausgepackt. Im Interview mit US-Moderator David Letterman (75) erzählte Selenskyj, selbst Jude, einen bitterbösen Kriegswitz über zwei Juden aus Odessa, bei dem Kreml-Kriegstreiber Putin das Lachen im Halse stecken bleiben dürfte.

Treffen sich zwei Juden in Odessa. Der eine fragt: „Und, wie ist die Situation, was sagt man?“

„Nu, was sagt man, man sagt, dass Krieg ist“, sagt der andere.

„Was für ein Krieg?“ – „Russland führt Krieg gegen die Nato.“

„Und, wie läuft der Krieg?“ – „Nu, die Russen haben 70.000 Truppen verloren, alle Raketen verbraucht, sehr viel Militärgerät ist zerstört.“

„Und wie ist es bei der Nato?“ – „Nu, was mit der Nato ist? Die Nato ist noch nicht angekommen.“

Rumms!

Seit Monaten posaunt die Kreml-Propaganda in die Welt, dass sich Russland nicht im Krieg gegen die Ukraine befinde, sondern gegen die gesamte Nato. Dabei behaupten die Russen, dass die Nato heimlich Truppen in die Ukraine entsandt haben – so viele, dass auf den Schlachtfeldern kaum noch Ukrainer zu finden seien.

Selenskyj: Wir sprechen mit Putin, wenn …

Es ist eine dreiste Lüge. Der Zweck: die verheerenden russischen Niederlagen bei Kiew, Charkiw und Cherson verschleiern. Fakt ist, dass Russland die Ukraine völlig unterschätzt hat. Kreml-Despot Wladimir Putin ging davon aus, dass seine Armee die Ukraine binnen Tagen überrennen und die Regierung von Wolodymyr Selenskyj stürzen würde. Doch sein Plan scheiterte am erbitterten Widerstand der ukrainischen Armee, die Putins Truppen auch vor Beginn der westlichen Waffenlieferungen zurückschlug.

Doch auch die russische Armee hat ihren Sinn für Humor nicht verloren. Zumindest nicht, wenn es um Galgenhumor geht. In Russland kursiert der böse Witz, dass ein Russe ohne Arm und ohne Bein seinen Einberufungsbescheid für die Armee bekommt, um gegen die Ukraine in den Krieg zu ziehen. Bei der Armee-Meldestelle fragt der Russe, wie es sein könne, dass jemand wie er zum Militär muss. Die Antwort des Offiziers: „Ja, haben Sie Putin etwa nicht zugehört? Er spricht doch von einer Teil-Mobilmachung.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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