So geht Günstig-Urlaub in diesem Teuer-Jahr


            So geht Günstig-Urlaub in diesem Teuer-Jahr

Sparen und das Jahr 2023 müssen sich nicht unbedingt ausschließen Foto: Proxima Studio – stock.adobe.com

Von Inna Hemme

Wie viel Urlaub werden wir uns dieses Jahr leisten können? Diese Frage stellen sich aktuell viele Berliner, denn alles wird teurer, auch die schönste Zeit des Jahres.

Die Experten des Berliner Online-Reiseportals Urlaubspiraten gehen für dieses Jahr von einem deutlichen Preisanstieg für den Urlaub aus. Gründe sind nicht nur die hohe Inflation in Deutschland, sondern auch der Personalmangel in der Hotellerie sowie an den Flughäfen.

Laut einer aktuellen Umfrage der Flugsuchmaschine Skyscanner bleibt die Nachfrage nach Reisen trotz gestiegener Kosten aber überraschend groß: 48 Prozent der Deutschen wollen in 2023 die gleiche Anzahl an Auslandsurlauben machen wie 2022, 34 Prozent planen sogar mehr Reisen. So verzeichnet Skyscanner Anfang 2023 sogar 61 Prozent mehr Flugbuchungen als Anfang 2019!

Die Menschen sind also hungrig nach Urlaub. Was tun aber, damit in dieses Teuer-Jahr möglichst viel Urlaub passt?

Vergleichen (lassen)

Preise für Flüge und Hotels lassen sich über verschiedene Anbieter mühelos vergleichen. Bei Skyscanner gibt es z. B. die Kalenderübersicht der günstigsten Flüge sowie die Suche nach „Alle Orte“– für alle, die beim Reiseziel flexibel sind. So bekommt man die besten Flugschnäppchen im Juli 2023 z. B. für Italien (ab 16 Euro), Polen (ab 18 Euro), Ungarn (ab 22 Euro) und Frankreich (ab 25 Euro). Für alle, die an eine bestimmte Destination wollen: Ein Preisalarm für die gewünschte Route informiert Reisende sofort, wenn es neue Angebote gibt.

Beim Reiseziel flexibel sein

Carlo Speth, Reiseexperte der Urlaubspiraten, empfiehlt zudem, verschiedene Reiseziele in Erwägung zu ziehen. Zum Beispiel statt an der deutschen Küste an der günstigeren polnischen Ostsee Urlaub zu machen. Wer lieber in südlichere Gefilde möchte, sollte Italien oder Griechenland in Betracht ziehen. „Hier sind die Preise noch relativ konstant geblieben. In Frankreich oder Spanien spürt man die Teuerungen dagegen viel deutlicher“, weiß der Experte.

Last-minute oder lange im Voraus buchen?

 „Wer auf die Ferienzeit angewiesen ist oder an Feiertagen verreisen möchte, sollte lange im Voraus buchen. Auch bei beliebten Reisezielen wird es kaum noch Last-minute-Schnäppchen geben“, weiß TUI-Sprecher Aage Dünhaupt. Oft bieten die guten alten Veranstalter ohnehin den besten Mix aus Preis und Absicherung.

Selbst kochen

Bei größeren Reisegruppen lohnen sich Ferienhäuser. Laut eines aktuellen Reisetrendreports des Ferienhausportals FeWo-direkt sparen 35 Prozent der Deutschen dank Selbstversorgung im Ferienhaus Kosten. Laut eigenen Angaben im Schnitt 400 Euro pro Aufenthalt!

Mehr als nur Lyoner Wurst!

Sommer verlängern

Ein weiterer Tipp von Carlo Speth gerade für Singles, Paare oder Familien mit Nicht-Schulkindern: Einfach den Sommer verlängern! Außerhalb der Sommerferien, in den September hinein. Dann kann man auch noch auf günstigere Last-minute-Deals spekulieren. Auf den Balearen, Kreta, in Ägypten oder in Marokko ist es im Spätherbst sommerlich warm und sehr viel günstiger und weniger voll.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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